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Die LOLA Statue

Die New Yorker Designerin Mechthild Schmidt (HouseWorks digital media) entwarf die Statuette 1999 und beaufsichtigte die Ausführung der Bühnenvariation, der Preismaquette von Bildhauer Roman Strobl und den Guss der ARA-Kunst Giesserei. Sie arbeitete eng mit dem damals für den DEUTSCHEN FILMPREIS zuständigen Creative Director Stephan Reichenberger von Schwanstein Entertainment zusammen, um das Ziel zu unterstützen, das Image der Filmpreisverleihung neu zu definieren.

Mechtild Schmidt: “Dem Medium Film entsprechend, wollte ich Bewegung symboli-sieren. Ich wollte der Statue Selbstbewusst-sein geben, ohne streng zu sein, Stärke, ohne statisch zu werden. Es war mir wichtig, dem DEUTSCHEN FILMPREIS seine eigene Identität zu geben, sich NICHT anzulehnen, an das, was andere Preise schon erfolgreich symbolisieren: Während der ‘Oscar’ fest und symmetrisch stehend den Kämpfer und Gewinner kennzeichnet, wollte ich mit dem Filmpreis die Dynamik der Bewegung, die Muse, die Inspiration, die zum Kunstwerk führt verkörpern.“